Gehirn
Das Steuerzentrum Deines Körpers: Hier werden Gedanken, Emotionen, Hormone und Nervensignale koordiniert. Alles, was in Deinem Körper geschieht, wird hier registriert, gesteuert und reguliert.
Bevor ich behandle, will ich wissen, womit ich es zu tun habe. Das ist Detektivarbeit: einen oder mehrere „Übeltäter" ausfindig machen und erfassen, wie sie mit Deinen Symptomen zusammenhängen. Erst daraus entsteht Deine Gesundheitsstrategie.
Auf dieser Seite findest Du beides – die Verfahren, mit denen ich Ursachen aufspüre, und die Therapien, die ich daraus zusammenstelle. Welche davon für Dich sinnvoll sind, entscheidet sich immer individuell.
Die klassische Medizin fragt zuerst: Welche Krankheit hat dieser Mensch? Die funktionelle Medizin stellt eine andere Frage davor: Warum arbeitet dieser Körper gerade nicht so, wie er könnte?
Das klingt nach einer Kleinigkeit, ändert aber alles. Denn die Antwort liegt selten an der Stelle, an der es weh tut. Müdigkeit kann aus dem Darm kommen, Kopfschmerzen aus dem Hormonhaushalt, Stimmungstiefs aus einem Nährstoffmangel. Statt das Symptom stummzuschalten, verfolge ich die Kette zurück, bis ich beim Auslöser ankomme.
Dazu gehört auch ein anderer Blick auf Laborwerte. „Im Normbereich" heißt nicht automatisch „optimal" – der Normbereich beschreibt nur, was bei vielen Menschen gemessen wird, nicht, wobei Dein Körper gut arbeitet. Ich lese Werte deshalb im Zusammenhang, nicht einzeln.
Und ich sehe den Körper als System: Darm, Hormone, Mitochondrien, Nährstoffversorgung, Schlaf und Stress hängen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Das braucht mehr Zeit als ein Rezept – und Deine Mitarbeit. Dafür setzt es dort an, wo etwas entstanden ist.
Die funktionelle Medizin ersetzt die Schulmedizin nicht. Sie ergänzt sie um Fragen, für die im ärztlichen Alltag oft schlicht die Zeit fehlt.
Beschwerden treten selten dort auf, wo sie entstanden sind. Erschöpfung kann ihre Ursache im Darm haben, Schlaflosigkeit in den Hormonen, Stimmungsschwankungen in der Nährstoffversorgung. Deshalb arbeite ich nicht mit einem Verfahren, sondern mit vierzehn.
Das Steuerzentrum Deines Körpers: Hier werden Gedanken, Emotionen, Hormone und Nervensignale koordiniert. Alles, was in Deinem Körper geschieht, wird hier registriert, gesteuert und reguliert.
Eine gute Durchblutung entscheidet darüber, ob jede Zelle mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und von Abfallstoffen befreit wird. Ein guter Fluss ist die Voraussetzung für Energie und Regeneration.
Deine körpereigene Detox-Abteilung. Täglich fallen Schadstoffe, verbrauchte Hormone und Stoffwechselprodukte an, die entgiftet werden müssen — damit Dein Körper im Gleichgewicht bleibt.
Hier wird sortiert, abgewogen und entschieden, was aus Deiner Nahrung wirklich im Körper ankommt — und was raus darf. Eine gesunde Verdauung ist die Basis für Dein Energielevel, Dein Immunsystem und Deine Hormone.
Hier geht es um sehr viel mehr als Fruchtbarkeit. Zyklus, Hormonproduktion und Sexualität beeinflussen Dein Wohlbefinden, Deine Energie und Deine Stimmung — jeden Tag.
In der Mitte steht immer die Zelle mit ihren Mitochondrien. Was dort geschieht, wirkt sich auf fünf große Systeme aus: Psyche, Nervensystem und Neurotransmitter, Hormonsystem, Stoffwechsel und Immunsystem. Genau diese Verbindungen suche ich, wenn ich Deine Befunde lese.
Vier Verfahren, die ich kombiniere. Jedes liefert ein anderes Puzzleteil – erst zusammen ergeben sie ein Bild.
Unser gemeinsamer erster Schritt. Systematisch und detailliert sammle ich Informationen zu Deiner Krankengeschichte, Deinen Ernährungsgewohnheiten, Deiner Schlafqualität, zu Nahrungsergänzungen und Medikamenten. Das alles liefert mir Hinweise darauf, in welche Richtung die Diagnose weitergehen sollte.
Die Iris zählt zum Bindegewebe. Aus ihrer Struktur, aus Pigmentierungen und biodynamischen Zeichen ziehe ich Rückschlüsse auf Dein gesamtes Bindegewebe – und damit auf Deine Veranlagung und mögliche Ursachen Deiner Symptome. Sie gehört zur Basis meiner Arbeit und liefert wichtige Hinweise für Deine ganz persönliche Gesundheitsstrategie.
Das Labor liefert die harten Zahlen: Mikronährstoffe, Entzündungsparameter und hormonelle Ungleichgewichte über das Blut, den Zustand von Darmbakterien und Darmschleimhaut über den Stuhl, den Status aktiver Hormone über Speichel und Urin. Die Summe aller Indizien führt zur Diagnose.
Manche Besonderheiten sind sofort augenscheinlich und deuten auf beteiligte Organe hin. Auf der Zunge als Eintrittspforte zum Verdauungstrakt spiegeln sich die Verdauungsorgane wider – ein Belag oder eine Rötung lässt Rückschlüsse zu. Beim Abtasten sind mir nicht nur Schmerzen wichtig, sondern auch, wie sich die Haut anfühlt: warm oder kalt, entspannt oder übermäßig angespannt.
Bitte schau Dir den Anamnesebogen an und fülle ihn aus. Du kannst ihn direkt am Rechner bearbeiten. Das gibt uns im Gespräch mehr Zeit für das Wesentliche.
Alle meine Therapien haben dasselbe Ziel: die Reaktionslage in Deinem Organismus zu verbessern.
Nicht ein Symptom stumm schalten, sondern Deinen Körper wieder in die Lage versetzen, angemessen zu reagieren. Was davon zum Einsatz kommt, ergibt sich aus der Diagnose – und daraus, was zu Dir und Deinem Alltag passt.
Zehn Bausteine, die ich für Dich individuell kombiniere. Selten kommen alle zum Einsatz – fast immer mehrere.
Der Darm erfüllt sehr wichtige Funktionen für Gesundheit und Wohlbefinden – deshalb spielt er im Behandlungskonzept vieler Krankheiten eine entscheidende Rolle. Die Erkenntnisse aus der mittlerweile intensiven Darmforschung zeigen: Gesundheit kommt aus dem Bauch.
Wichtig sind dabei zwei Dinge. Erstens eine Bakterienvielfalt im Mikrobiom, bei der die nützlichen Stämme deutlich überwiegen und alle wichtigen Gattungen vertreten sind. Zweitens eine intakte Barriere der Darmschleimhaut. Genau daran setze ich mit bewährten Konzepten an, um die Darmgesundheit wiederherzustellen, zu stabilisieren und nachhaltig zu stärken.
Für die Darmgesundheit spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Getreu dem Hippokrates zugeschriebenen Satz „Eure Nahrungsmittel seien eure Heilmittel" schauen wir uns Deine Gewohnheiten an und wie Du sie verbessern kannst. Ich berate Dich, was in Deiner konkreten Situation am besten passt – bei einer Entzündung im Körper zum Beispiel eine antientzündliche Ernährung.
Neben dem, was Du isst, zählt auch, wie viel, wann und wie. Nach meiner Erfahrung können gezielte Nahrungspausen förderlich sein, sofern Dein Allgemeinzustand das erlaubt. Und naturbelassene Lebensmittel ohne chemische Zusätze sind fast immer die bessere Wahl.
Zusätzlich zur Ernährung kann die Einnahme von Mikronährstoffen sinnvoll sein. Dafür gibt es drei Gründe: Unsere heutige Nahrung enthält immer weniger essenzielle Spurenelemente und Vitamine. Ein geschwächtes Immunsystem kann dazu beitragen, dass diese Stoffe nicht mehr richtig verwertet werden. Und durch Stress oder einen ungesunden Lebensstil braucht der Körper von bestimmten Stoffen mehr als sonst.
Welche das bei Dir sind, zeigt in der Regel das Labor. Ich berate Dich dazu individuell und ausführlich.
Es geht mir dabei nicht darum, möglichst lange zu leben, sondern möglichst lange gut zu leben. Die Jahre, in denen Du Dich beweglich, klar und belastbar fühlst – nicht die Zahl im Ausweis. Dieser Bereich richtet sich an alle, die keine akute Diagnose haben, aber merken, dass mehr möglich wäre.
Biohacking heißt für mich schlicht: an den richtigen Stellschrauben drehen und hinschauen, was passiert. Schlaf, Licht und Tagesrhythmus, Bewegung, Kälte- und Wärmereize, Essenspausen, gezielte Mikronährstoffe. Nichts davon ist spektakulär, und genau das ist der Punkt – die Basis wirkt am stärksten.
Was ich nicht mache: eine Sammlung teurer Geräte und Präparate empfehlen, bevor die Grundlagen stehen. Wir schauen zuerst auf Deine Werte und Deinen Alltag, und erst danach auf das Feintuning. Messen statt raten – das gilt hier genauso wie in der übrigen Praxis.
Die Pflanzenheilkunde ist die Basis meines Behandlungskonzeptes. Meist verordne ich die Heilpflanzen als eine für Dich individuell komponierte Teerezeptur. Die gebe ich mit Deinem Einverständnis an eine Apotheke weiter, die den Tee zusammenstellt und Dir zuschickt. Ergänzend oder selten auch ersetzend kommen andere Zubereitungen infrage, etwa Tinkturen.
Die Pflanzen wähle ich sowohl nach rationalen Kriterien als auch intuitiv aus meiner naturheilkundlichen Erfahrung heraus. Phytotherapeutika sind vor allem Vitalstoffgemische – ihre Wirkung ergibt sich aus der Summe aller Inhaltsstoffe. Die Phytotherapie ist eine der ältesten und sanftesten Therapieformen, sie zeigt sachkundig angewandt keine schädigenden Nebenwirkungen und lässt sich gut mit anderen Verfahren kombinieren.
Hier setze ich mit einer gezielten Injektion pharmakologische Reize – entweder direkt am Ort der Erkrankung oder traditionell an den Ursprungsstellen des Nervengeflechts, etwa am Solarplexus. Das kann Störungen im Versorgungsgebiet dieser Nerven positiv beeinflussen. Eine Injektion in einen bestimmten Körperabschnitt (Segment) kann über einen Reflex auch die inneren Organe ansprechen.
Injiziert wird direkt unter die Haut, als sogenannte Quaddeln. Die Mittel sind teils Neuraltherapeutika wie Procain und Lidocain, teils homöopathische Präparate. Auf diesem Weg lassen sich auch Narben unterfluten und entstören.
Es gibt viele Beschwerden, bei denen eine naturheilkundliche Infusionstherapie gut helfen kann: ein allgemein schlechter Gesundheitszustand, ein geschwächtes Immunsystem, mangelnde Leistungsfähigkeit, Burnout oder die Regeneration nach schweren Erkrankungen.
Der direkte Weg über die Vene hat gegenüber der Aufnahme über den Verdauungstrakt einen Vorteil: Die Wirkung tritt schneller ein und ist meist effektiver. Denn ein geschädigter Verdauungstrakt nimmt womöglich nicht mehr genug auf, oder die Leber sortiert Wirkstoffe vorher aus. In einem ausführlichen Gespräch schauen wir, ob überhaupt und wenn ja welche Infusionstherapie für Dich geeignet ist.
Die Blutegeltherapie zählt zu den Ausleitungsverfahren. Sie kommt vor allem dann infrage, wenn sich lokal etwas angestaut hat, Schadstoffe angesammelt sind oder eine örtliche Entzündung beziehungsweise Schmerzen vorliegen. Sie ist einer der Schwerpunkte meiner Praxis.
Typische Anwendungsgebiete
In meiner Praxis ist auch Raum für Gespräche, die weit über die Anamnese hinausgehen. Ich meine die Themen, die im Lauf einer Therapie zur Sprache kommen – denn vieles kommt in Bewegung, wenn man es einmal ausspricht.
Du musst mir nicht alles sagen. Aber Du darfst es. Alles, was hier gesprochen wird, bleibt selbstverständlich in diesem geschützten Raum.
Als „Winyan pezuta", langjährige Schülerin eines indianischen Medizinmannes, durfte ich indianische Heilweisen erleben, selbst intensiv erfahren, erlernen – und ich darf sie auch praktizieren. Sie können ein zusätzliches, sehr kraftvolles Werkzeug auf Deinem Weg sein, von dem Du bei Bedarf Gebrauch machen kannst.
Sprich mich gern an, wenn Du mehr darüber erfahren willst. Zu diesem Bereich gehören auch meine Schwitzhütten-Zeremonien, zu denen Du unabhängig von einer Behandlung dazukommen kannst.
Bei vielen der von mir angewandten Diagnose- und Therapieformen handelt es sich um solche, die wissenschaftlich (noch) nicht anerkannt oder durch klinische Studien belegt sind. Sämtliche Angaben beruhen auf Beobachtungen und Erfahrungen von mir selbst und von anderen Therapeutinnen und Therapeuten.
Lerne mich in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch kennen – und spüre, ob Du Dich dem richtigen Menschen anvertraust. Bis zu 30 Minuten, ohne Wartezeit.